Paartherapie

Jedes Ding hat drei Seiten.
Eine Seite, die ich sehe,
Eine Seite, die Du siehst
Und eine Seite, die wir beide nicht sehen.

aus China, Quelle unbekannt

In jeder noch so guten Ehe oder Partnerschaft kann es irgendwann so weit sein, dass man sich nicht mehr sicher ist, ob die Beziehung wirklich noch eine Zukunft hat. Oftmals entstehen diese Gefühle, wenn das Leben gerade sehr stressig ist, man sich entfremdet und daraus resultierend auch das Empfinden von Liebe nicht mehr so präsent ist. Doch natürlich bedeutet die Unsicherheit nicht automatisch, dass man die Beziehung aufgeben sollte.
In der Paartherapie geht es vor allem darum, partnerschaftliche Konflikte zu erarbeiten und im Anschluss zu lösen. Die Basis einer Paartherapie beschäftigt sich mit akuten und bereits chronischen Problemen. Auch wenn man schon lange an gewissen Gegebenheiten zu knabbern hat, kann diese Therapie sich als sinnvoll erweisen.

Gibt es Voraussetzungen?

Voraussetzung für eine Paartherapie ist, dass beide Partner zur Veränderung bereit sind.

Natürlich können nicht alle Probleme in einer Paartherapie behandelt werden. Damit eine erfolgreiche Therapie gegeben ist, sollte das Paar eine gewisse Einsicht haben. Dafür ist es besonders wichtig, dass niemand davon ausgeht, dass die Probleme die Schuld nur eines Partners sind. Es geht einfach darum, die problematische Partnerschaft anzuerkennen und den Wunsch nach Lösung der Konflikte zu hegen. Weiterhin sollte niemand davon ausgehen, dass der Therapeut die Probleme eigenständig lösen wird können. Der Therapeut ist viel eher als eine Art Begleiter zu verstehen, welcher durch den gesamten Prozess leitet.

Wie hilft eine Paartherapie ?

Die Paartherapie hilft dabei, festgefahrene Kommunikationsmuster zu unterbrechen. Meist finden gemeinsame (selten auch einzelne) Sitzungen statt. Dabei wird versucht mit dem Paar, die Problembereiche herauszuarbeiten und gemeinsame Therapieziele zu formulieren.

Es muss (und sollte eigentlich) nicht bereits “Alarmstufe rot” herrschen, damit es “legitim” ist, sich professionelle Unterstützung zu suchen! Bereits bei wiederkehrenden “Reizthemen” oder unangenehmen Kommunikationsmustern kann dies sinnvoll sein und beide Partner dabei unterstützen, sich und den anderen besser zu verstehen.

Ergänzend dazu

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  • Lets Talk about Sex – dabei geht es um die Auseinandersetzung mit Themen, die Ihnen in diesem Zusammenhang persönlich wichtig sind.
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